Kartoffelkörbchen

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    • Kartoffelkörbchen

      Kartoffelkörbchen

      Wer Alexander Herrmann kennt wird das auch schon mal gesehen haben, wer nicht kann sich am nachfolgenden gerne die Finger brechen. Wir machen ein Kartoffelkörbchen, das beliebig zu füllen ist. Als Vorspeise oder Beilage zu jedwedem Gericht geeignet. Es zeichnet sich aus durch hohe Handwerkskunst und den Showfaktor 10.

      Für ein Kartoffelkörbchen brauchen wir eine grosse Kartoffel und 9-11 Schaschlikspiesse.

      Aus der Mitte der sehr grossen Kartoffel der Länge nach die maximale Scheibe rausschneiden, etwa 10 mm dick. Den Rest kann man zu Pommes oder Bratkartoffeln verschaffen. Die Scheibe mit einem Sparschäler (blödes Wort, einfach ein Gemüseschäler) schälen und dann einfach weiterschälen bis man eine etwa 80 cm lange Schlange von der Scheibe abgeschält hat. Das erinnert etwas an die Konfirmandenfreizeit, dort war die Aufgabe eine Zeitungsseite so zu zerreissen, dass man damit die längstmögliche Strecke legen kann. Wer jetzt nicht mehr mitkommt kann aufhören zu lesen, denn die nachfolgende Aufgabe wird ohnehin nicht lösbar sein.
      Wichtig ist, dass die Schlange nicht abreisst. Nun haben wir eine deutlich kleinere Kartoffelscheibe als zuvor mit einer daranhängenden Schlange. Diese legen wir vorsichtig ab und stecken nun 9 oder 11 Schaschlikspiesse (je nach Grösse) in regelmässigem Abstand an den äussersten Rand in die Kartoffelscheibe, so dass diese etwa einen rechten Winkel zu derselben bilden. 
      Jetzt flechten wir die Schlange durch die Spiesse, wenn wir fertig sind sollten wir etwa vier Stockwerke erreicht haben (Probekörbchen machen!).
      Inzwischen haben wir die Friteuse geheizt oder einen Topf mit ordentlich Biskin aufgesetzt.
      Bis hierher wars schon schwierig aber jetzt wird’s richtig blöd.  Würden wir das ganze Ding ins heisse Fett schmeissen wäre das Körbchen ruckzuck Holzkohle und der Boden roh. Können wir nicht bringen. Deshalb erst den Boden rausbacken, ein bisschen Gefühl bitte, und dann den Rest.
      Dann die Spiesse mit einer leichten Drehung (vorher einölen) rausziehen.
      Eigentlich spielt es keine Rolle ob der Boden durch ist denn die Gäste werden von der Optik dermassen begeistert sein, dass sie selbst die hanebüchenste Füllung grossartig finden werden.

      Ans Werk!   1__15


      Bemerkung: Ich habs selbst ausprobiert (wie alles das ich einstelle) und es kostet Nerven  :gewitter:. Aber wenn die Fresser weg sind bist du zwei Zentimeter und eine Kochmütze grösser. Dafür lohnt sichs.  :doppeldaumen: