Kohlebuckler damals

Vor 100 Jahren wurden im Karlsruher Rheinhafen sehr viele Rohstoffe und Handelswaren umgeschlagen. Der Haupt-Teil dieser Umschlagsware war Kohle (Koks) die von Hand um- und abgeladen wurde, weil es derzeit noch keine Maschinen dafür gab. Die Abladetätigkeiten wurden hauptsächlich von Tagelöhnern aus dem umliegenden Dörfern verrichtet. Die Entlohnung war sehr gerin, deshalb verdienten sich einige der Arbeiter mit der Freihauslieferung von Kohle etwas hinzu. Die Kokssäcke wurden auf den Schultern oder aber auch mit dem Schaltkarch (Schubkarre) zu den Kunden getragen bzw. gefahren. Das tragen auf den Schultern wurde "buckeln" genannt. Deshalb wurden diese Arbeiter Kohlebuckler genannt.

Fotos der damaligen "echten" Kohlebuckler:

kohlebuckler1910_1                                 Kohlebuckler1910_2

 

 

Kohlebuckler heute

Kohlebuckler sind kein Verein aber bereits eine Institution in Daxlanden. Aus einer Bierlaune heraus haben die Jungs beim Kanufahren entschieden etwas für die Allgemeinheit in Daxlanden zu tun. Die Erlöse gehen dabei immer an die Heilig Geist Gemeinde.

Der Spasswunsch "Freistaat Daxlanden" entstammt aus der Feder der Kohlebucklerschaft.

Von den Kohlebucklern werden veranstaltet: Christkindlesmarkt Daxlanden, Maibaumstellen, Tanz in den Mai, Christbaumverbrennung u.a.

Foto der Kohlebuckler mit 2 fehlenden Mitgliedern:

kohlebuckler                 freistaat